Vom föderalen Netz zum zentralen Provider
Bundesweite IT-Netzwerkdienste eines föderal organisierten Infrastrukturbetreibers wurden in einem zentralen Programmmanagementsystem gebündelt und damit erstmals strukturiert, transparent und nachhaltig steuerbar gemacht.

Auftrag
Rund 250 IT-Projekte liefen parallel ohne einheitliches Steuerungssystem; föderal organisierte Netzwerkdienste sollten zentral gebündelt werden. Ziel war ein nachhaltiges Projektmanagementsystem mit klarer Governance und strukturierten Freigabeprozessen.
Umfang
Entwicklung und Einführung eines Projektmanagementsystems für rund 250 parallele Projekte, inklusive V-Modell, Quality-Gate-Prozess, Multiprojektcontrolling und Programmmanagement-Office mit bis zu 120 Mitgliedern über alle Standorte hinweg.
Tätigkeiten
Zur Steuerung von 250 Projekten wurde ein V-Modell mit Quality-Gates eingeführt. Ein Multiprojektcontrolling sicherte Ressourcen, Termine und Budgets. Über 250 Dokumente sowie SOPs entstanden, ergänzt durch regelmäßige Lessons-Learned-Workshops auf Leitungsebene.
Herausforderung 1
Zuvor föderal organisierte Netzwerkdienste mussten in einer zentralen Struktur zusammengeführt werden, ohne laufende Projekte zu gefährden - bei höchster Priorität für Ressourcen- und Anforderungsmanagement über alle Fachbereiche hinweg.
Herausforderung 2
Interdisziplinäre Stakeholder mit unterschiedlichen Interessen mussten in transparente Abwicklungsprozesse eingebunden werden; neue Arbeitsweisen und Verhaltensmuster waren gegen etablierte Routinen nachhaltig im Unternehmen zu verankern.
Ergebnis
Ein nachhaltiges Projektmanagementsystem mit planbarem Ressourcenmanagement wurde etabliert. Bundesweite Services sind vollständig in einem zentralen Provider gebündelt, über 250 Dokumente sowie Hardware implementiert. V-Modell und Quality-Gates sichern strukturierte Projekterfolge.