Vom Chaos zum skalierbaren System
Ein wachsendes Agenturgeschäft wurde so aufgestellt, dass sich jeder Partner auf seine Stärke konzentriert - Vertrieb auf der einen, vollständige operative Abwicklung auf der anderen Seite - bei planbarer Marge.
Auftrag
Ein wachsendes Agenturunternehmen wollte sich auf seine Kernstärke, den Vertrieb, konzentrieren. Ziel war eine klare Arbeitsteilung: Die operative Leistungserbringung sollte in ein standardisiertes Betriebsmodell mit verbindlicher, abgesicherter Marge überführt werden.
Umfang
Der Scope umfasste die Konzeption eines Modul- und Leistungssystems mit 63 kalkulierten Bausteinen, das zugehörige Vertrags- und Vergütungswerk sowie ein Controlling. Hinzu kamen die Steuerung eines Freelancer-Pools und die Marketing- und Vertriebsabwicklung.
Tätigkeiten
Jedes der 63 Module wurde durchkalkuliert und in Preisstufen mit gesicherter Mindestmarge überführt. Zur Steuerung entstanden ein Kapazitätstracking mit Ampellogik je PM sowie die Zeiterfassung ZEP. Ein Workflow sicherte die Kostenzuordnung je Endkunde.
Herausforderung 1
Eine zentrale Herausforderung lag in der strukturellen Heterogenität des Leistungsangebots: Ein gewachsenes, individuelles Portfolio musste in ein modular standardisiertes System überführt werden, ohne die Flexibilität in der Kundenzusammenstellung zu verlieren.
Herausforderung 2
Operativ galt es, die Wirtschaftlichkeit über ein wachsendes Endkundenportfolio und einen Pool von über vierzehn Freelancern steuerbar zu halten. Uneinheitliche Rechnungsstellung und Kapazitätsauslastung erforderten einen robusten, wiederholbaren Prüfprozess.
Ergebnis
Entstanden ist ein cashflow-positives Betriebsmodell mit garantierter Marge je Modul und voller Kostentransparenz. Die Vertriebsagentur konzentriert sich voll auf den Verkauf, während ein skalierbares, auf zehn bis zwanzig Agenturen übertragbares Liefersystem entstand.