KI erkennt Ressourcenbedarf, bevor er entsteht

Die verstreute Ressourcensteuerung eines großen IT-Dienstleisters wurde in ein KI-gestütztes Planungstool überführt, das Verfügbarkeiten, Bedarfe und Profilpassung auf einen Blick steuerbar macht.

Branche
IT- Cybersecurity und Infrastruktur
Projektgattung
KI
Umsatz
ca. 2,4 Mrd. EUR/Jahr
Mitarbeitende
ca. 7.000
Standorte
Deutschland
Rolle
Projektmanager:in KI-Ressourcenmanagement
Projektvolumen
auf Anfrage
Projektdauer
8 Monate

Auftrag

Bei einem führenden IT-Dienstleister lag die Ressourcensteuerung in verstreuten Excel-Listen. Ziel war ein Werkzeug, das Bedarfe früh sichtbar macht, auslaufende Einsätze prognostiziert und Anforderungen automatisiert gegen Profile bewertet.

Umfang

Eine HTML-Anwendung auf Basis bestehender SharePoint-Daten verbindet Auslastungsübersicht, Prognose auslaufender Einsätze und KI-gestütztes Matching von Lebensläufen. Lieferobjekte: Datenmodell, Anwendung, Schulungskonzept und Übergabe.

Tätigkeiten

In zwei Monaten wurden Anforderungen aufgenommen, Daten konsolidiert und ein Prototyp iterativ gebaut. Über sechs Monate folgten Schulungen und Anpassungsschleifen mit den Ressourcenmanagern sowie monatliche gemeinsame Planungsrunden.

Herausforderung 1

Eine einheitliche Datenpflege bestand zu Projektbeginn nicht. Verfügbarkeiten, Profile und Einsatzstände lagen verstreut in parallel geführten Listen unterschiedlicher Aktualität. Die initiale Konsolidierung dieses Bestands zu einer belastbaren Datengrundlage bildete daher den kritischen Pfad und wurde gemeinsam mit den Fachverantwortlichen strukturiert aufgebaut.

Herausforderung 2

Prozessual war zu klären, wie eine eigenentwickelte Anwendung tragfähig auf der Plattform des Kunden betrieben werden kann, ohne nennenswerten IT-Aufwand auszulösen. Entschieden wurde eine schlanke Lösung auf vorhandener Infrastruktur, die Freigabewege verkürzte, Betriebsfähigkeit sicherstellte und den Kunden unabhängig von externen Systemen hielt.

Ergebnis

Die Qualität der Ressourcenauswahl stieg deutlich, die Vergabe erfolgt spürbar schneller und das Fehlerpotenzial bei neuen Besetzungen sank. Durch die transparente Datenlage werden interne Kapazitäten konsequent vor externen Ressourcen eingeplant. Fünf Ressourcenmanager betreiben das Werkzeug nach Schulung und Übergabe eigenständig im Tagesgeschäft.

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