Aus der Vertragskrise zum sicheren Netz
Ein IT-Infrastrukturprogramm in der Krise wurde reorganisiert und die Netzwerkinfrastruktur eines Telekommunikationsunternehmens auf höchsten Sicherheitsstandard gehoben.

Auftrag
Ein Programm zur Hebung der IT-Netzwerkinfrastruktur auf BSI-200-Standard und Geheimschutz war in eine Krise geraten; Verträge wurden von den Parteien unterschiedlich interpretiert. Auftrag war Übernahme, Reorganisation und Neuausrichtung.
Umfang
Reorganisation eines krisenbehafteten Programms mit 12 Teilprojekten, Einbau neuer Sicherheitshardware, Installation KI-basierter Angriffserkennung sowie Aufbau eines PMO mit 30 Projektmitgliedern und vollständiger Prozesslandkarte.
Tätigkeiten
Zunächst wurde eine gemeinsame Vertragsinterpretation mit dem Kunden hergestellt. Anschließend wurden 12 Teilprojekte neu gestartet und Projekt für Projekt auf den Sicherheitsstandard gehoben. Rund 150 Workshops sicherten die Qualität ab.
Herausforderung 1
Unterschiedliche Vertragsinterpretationen zwischen den Parteien blockierten den Programmstart vollständig; eine gemeinsame, belastbare Auslegung des Vertragsumfangs musste zunächst verhandelt werden, bevor operative Arbeit möglich war.
Herausforderung 2
Hochsensible Sicherheitsanforderungen inklusive Quantencomputer-resistenter Kryptierung und KI-basierter Angriffserkennung mussten in 12 parallel laufende Teilprojekte integriert werden, ohne den laufenden Betrieb zu gefährden.
Ergebnis
Die Netzwerkinfrastruktur wurde vollständig auf BSI-200-Standard und Geheimschutz gehoben; sichere Datenverkehre sind gewährleistet. Neue Hardware und KI-basierte Angriffserkennung eingeführt; die Vorgehensweise wurde vom Kunden als Eisbrecher-Methode ausgezeichnet.